beim betrachten der morgendlichen getränkgefäße kommen einem ja so die unterschiedlichsten gedanken. man träumt so vor sich hin, das getränk rührend. rührend. schaut aus dem fenster, schaut lieber wieder auf das getränk. sinniert vor sich hin, was man wohl machen würde, wenn man das gerade hier nicht mache würde. irgendwo anders ein anderes getränk rühren.... Continue Reading →
einstiegschancen
Es gibt Momente, da bereut man seine gute Erziehung, oder dass man schüchtern ist - oder beides. Es gibt Augenblicke, da möchte man seinen Respekt vor der älteren Generation ignorieren. Es gibt Gelegenheiten, da möchte man alte Damen in rosa Kostümen einfach von der S-Bahn Tür wegschubsen. Das ist dann, wenn besagte Individuen sich an... Continue Reading →
landung
müde; eindrücke im kopf: alte taxifahrer mit viel zu großen ohren, europäische großstädte mit viel zu langen wegen; gerüche in der nase: von fetten männern in viel zu kleinen flugzeugsitzen, von tapas auf viel zu kleinen tischen; wörter im ohr: neue menschen mit viel zu vielen geschichten, interessantes und viel zu wenig zeit. andere sichtweisen... Continue Reading →
Sonntagsausflug
Die Sonne scheint und die Menschen, die mir auf dem Weg nach Hause begegnen, sehen zufrieden aus. Ich schreibe diese Zufriedenheit in den Gesichtern eindeutig diesem schönen Wetter zu. Von weitem höre ich eine aufgeregte Stimme. Sie gehört zu einer Frau, die auf dem Gehweg steht. Drei Meter entfernt von ihr, ist ein Mann, der... Continue Reading →
kerzen und altbier
"Ist nicht das Leben kurz und öde genug? Sollen die sich nicht anfassen, deren Weg miteinander geht?" Goethe an Gottfried August Bürger, 1774
bilder am abend
Salz in der Luft. Salz in der Nase. Wind im Gesicht. Sand an den Schuhen. Dick eingemummelt. Kälte an den Händen. Sonne am Horizont. Wolken tief am Himmel. Keine Menschen. Du. Lange Nächte. Kurze Tage. Feuer im Kamin. Schnee draußen. Lange nichts. Meer. Dezember. Vorfreude.
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