Der Worte sind genug gewechselt, Laßt mich auch endlich Taten sehn. Indes ihr Komplimente drechselt, Kann etwas Nützliches geschehn. Faust, Goethe
bloggerdings
ein Mann, der etwas auf sich halte, habe sich stets zu beherrschen, wenn ihn das Jucken ankomme, etwas zu schreiben; er habe den großen Drang im Zaum zu halten, solcherlei Zeitvertreib an die Öffentlichkeit zu bringen; durch den Eifer, seine Werke zu zeigen, laufe man Gefahr, klägliche Rollen zu spielen. aus "Le Misanthrope" von Molière
sackgasse
"Wenn Du nicht willst, dann will ich auch nicht mehr!" "Ach, na gut, ich will!" "Nö, jetzt will ich erst recht nicht mehr..."
freitagsgedanken
tierische trübe masse dort hinten auf dem kleinen nachttisch aus edelholz mit liebevoll gearbeiteten stoffintarsien. wamm machte die faust, als sie mit überirdischer geschwindigkeit auf das klapprige gestell am bahnhof sauste und dabei alles mitnahm, was nicht über eins fuffzich kostete. man konnte ja nie wissen, wo man diesen plunder noch verwenden oder verscherbeln kann.... Continue Reading →
realitätsträume
Ferngesteuerte kleine Hubschrauber, mit lustig aussehenden Piloten (warum überhaupt ferngesteuert dann?); Passagiere, die sich als Geiseln entpuppen; durchdrehende Karuselle; Versteckspiele im ersten Stock; Waffen hinter dem Badezimmerspiegel; vermummte Köpfe, die in Fenstern auftauchen; bekannte Menschen in Uniform; Treppen an Holzwänden; schweißgebadetes Aufwachen; verschwundene Schuhe; Spanier, die Reden üben in der U-Bahn; Menschen mit fürchterlichen Strümpfen;... Continue Reading →
traumwelt
"Und dann gehen wir auf Tour durch Deutschland. Von Stadt zu Stadt. Mit 'nem alten VW-Bus. Du spielst abends, und der Hund und ich kümmern uns um all die anderen Sachen. Und dann haben wir jeden Tag einen Hut voller Geld. Manchmal auch weniger. Und davon kaufen wir uns Essen und Sprit und fahren zur... Continue Reading →
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