Consultants gibt's viele. Vor allem viele hier. Und alle lassen was da: gute Ratschläge, Verbesserungen, Ideen, Lösungsansätze, Einsparpotential, schicke Präsentationen, Whitepapers, Roadmaps. Für alles mögliche. Über alles mögliche. Was mich aber am meisten warm ums Herz werden lässt, sind die Tassen, die man in der Küche findet, sobald die Herde das Gebäude verlassen hat. Soviel... Continue Reading →
voigt unplugged
"täte ehner was erfinden, dass der dreck der welt plötzlich könnte ganz verschwinden, der mann wär eh held."
rethorische verwirrung
der chiasmus von rassmus ist ein pleonasmus mit rhythmus.
kirschsahneschnittchen
der vater verschwand links um die hausecke, obwohl der tisch noch reichlich gedeckt war. die pastetchen wärmten sich in der sonne, und die jogging-hose schlabberte um die knie. die lange häuserfront glänzte in der sonne und verstrahlte diesen unvergleichlichen charme der siebziger jahre. hier und da konnte man das kichern von kindern hören, man sah... Continue Reading →
herbstsonne
Die Sonnenstrahlen kitzeln in den Augen. Der Wind weht sanft das frische Laub auf die Straße. Spätaufsteher hasten zum Bäcker gegenüber für die erste Mahlzeit des Tages. Man blinzelt verschlafen in das andere Gesicht. Man spürt, wie das Leben in einem erwacht, wie das Lachen, welches man sieht, einen entzückt. Man lächelt zurück. Das Gefühl... Continue Reading →
schlummerlied
die katze sprang auf das silbrige vordach, welches mit lautem ächzen davon kündigte, dass es bald dunkel werden würde. das licht am hoch horizont, welches den ganzen tag die merkwürdigsten gestalten auf der langen gewundenen straße begrüßen konnte, streckte sich ein letztes mal, gähnte, und entschied sich dann dafür, leise von dieser bühne abzugehen. hand... Continue Reading →
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