müde; eindrücke im kopf: alte taxifahrer mit viel zu großen ohren, europäische großstädte mit viel zu langen wegen; gerüche in der nase: von fetten männern in viel zu kleinen flugzeugsitzen, von tapas auf viel zu kleinen tischen; wörter im ohr: neue menschen mit viel zu vielen geschichten, interessantes und viel zu wenig zeit. andere sichtweisen... Continue Reading →
verstrombergt
"Wir reden gerade über Gehirne ab 40." "Außen Frau Merkel, innen 'nen Ferkel." "Vielleicht hat man mich als Kind zu heiß geröntgt."
die frau vom meer
Der Einstand von Friedrich Schirmer, dem neuen Intendant am Hamburger Schauspielhaus, fällt sehr maritim aus. Nicht nur durch das neu gewählte Logo, den Delphin, sondern auch durch das erste große Stück im Haus. Henrik Ibsens »Die Frau vom Meer« erzählt in der Inszenierung von Jacqueline Kornmüller von Gewohnheit, den Träumen nach der weiten Welt, dem... Continue Reading →
kerzen und altbier
"Ist nicht das Leben kurz und öde genug? Sollen die sich nicht anfassen, deren Weg miteinander geht?" Goethe an Gottfried August Bürger, 1774
bilder am abend
Salz in der Luft. Salz in der Nase. Wind im Gesicht. Sand an den Schuhen. Dick eingemummelt. Kälte an den Händen. Sonne am Horizont. Wolken tief am Himmel. Keine Menschen. Du. Lange Nächte. Kurze Tage. Feuer im Kamin. Schnee draußen. Lange nichts. Meer. Dezember. Vorfreude.
politikgeräusch
Der Worte sind genug gewechselt, Laßt mich auch endlich Taten sehn. Indes ihr Komplimente drechselt, Kann etwas Nützliches geschehn. Faust, Goethe
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