der mann, der weinend und aufgeregt das taschentuch am fenster der s-bahn schwenkt. der pfeiffer, der der großstadt enflieht. das paar, welches sich auf dem bahnsteig streitet. der betrunkene, der allein auf dem barhocker in der schäbigen kneipe sitzt. das freche mädchen, welches bockig vor den eltern auf der straße steht. das verschmitzte lächeln im... Continue Reading →
frühstücksgespräch
"Der Brotkorb, äh, na der ist aus Brotkorb." "Was? Hihi!" "Dödel!"
sonntag morgen
dieses neinichwillnochnicht-gefühl, die nocheinentagnichtstun-gedanken, das achdashatdochnochzeit-abwinken. die sonne draußen scheint das gleiche zu denken und strahlt übers ganze gesicht. alles ist etwas langsamer. aber das macht nichts. musik an, den kaffee-becher fest in die hand, die augen wieder zu, die sonne in der nase kitzeln lassen. dann die menschen draußen auf dem weg zum bäcker... Continue Reading →
albträume
Das Schloss stand groß und drohend in dem Tal, welches wir gerade durchquert hatten. Jeder brabbelte sein eigenes Zeug, hatte seine eigene Vorstellung von den Taten, die seit Jahren geruht hatten, jetzt aber nun endlich zum Leben erweckt werden sollten. Kein Laut war von dort drüben zu hören, von dem Platz, von dem sie noch... Continue Reading →
gedanken am abend
"Das ist in der Welt nun einmal nicht anders, keiner gönnt dem andern seine Vorzüge, von welcher Art sie auch seien, und da er sie ihm nicht nehmen kann, so verkleinert er oder leugnet sie oder sagt gar das Gegenteil. Genieße also, was Dir das Glück gegönnt und was Du Dir erworben hast und suche... Continue Reading →
leuchtfeuer
Der Tee steht heiß und dampfend neben mir. Die letzten, schwachen Strahlen der Abendsonne kitzeln mich leicht von der Seite in den Augen. In Gedanken ist man bereits etwas weiter in der Zeit und an einem anderen Ort. Zwischendurch schlürft man am Tee, hält inne und schaut auf das Foto, welches neben einem auf dem... Continue Reading →
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