kleinaktionärsgespräche

Trocken, ganz trocken war das. Und mein Mann und ich, wir sind ja mit der Queen Mary von Southhampton bis nach New York. Ja, aber informativ war er schon. Naja, mir war er zu trocken. Mit der Queen Mary 2 nämlich. Zahlen können doch auch informativ sein, auch wenn sie trocken sind. Also die Überfahrt... Continue Reading →

spielträume

der mann, der weinend und aufgeregt das taschentuch am fenster der s-bahn schwenkt. der pfeiffer, der der großstadt enflieht. das paar, welches sich auf dem bahnsteig streitet. der betrunkene, der allein auf dem barhocker in der schäbigen kneipe sitzt. das freche mädchen, welches bockig vor den eltern auf der straße steht. das verschmitzte lächeln im... Continue Reading →

sonntag morgen

dieses neinichwillnochnicht-gefühl, die nocheinentagnichtstun-gedanken, das achdashatdochnochzeit-abwinken. die sonne draußen scheint das gleiche zu denken und strahlt übers ganze gesicht. alles ist etwas langsamer. aber das macht nichts. musik an, den kaffee-becher fest in die hand, die augen wieder zu, die sonne in der nase kitzeln lassen. dann die menschen draußen auf dem weg zum bäcker... Continue Reading →

albträume

Das Schloss stand groß und drohend in dem Tal, welches wir gerade durchquert hatten. Jeder brabbelte sein eigenes Zeug, hatte seine eigene Vorstellung von den Taten, die seit Jahren geruht hatten, jetzt aber nun endlich zum Leben erweckt werden sollten. Kein Laut war von dort drüben zu hören, von dem Platz, von dem sie noch... Continue Reading →

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