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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 07:22:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Noten in meinem Kopf, die sich ganz langsam in den Vordergrund dr&#228;ngen, als wollten sie auch mitspielen, als h&#228;tten sie auch etwas zu sagen. Dieses leichte Singsang im Rauschen der Wellen. Man wei&#223;, dass da etwas ist. Etwas will zu Papier gebracht werden. Etwas will auf die B&#252;hne. Aber es wird einem so unendlich schwer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noten in meinem Kopf, die sich ganz langsam in den Vordergrund dr&#228;ngen, als wollten sie auch mitspielen, als h&#228;tten sie auch etwas zu sagen. Dieses leichte Singsang im Rauschen der Wellen. Man wei&#223;, dass da etwas ist. Etwas will zu Papier gebracht werden. Etwas will auf die B&#252;hne. Aber es wird einem so unendlich schwer gemacht. Der Kopf will einfach nicht.  Man steht vorm Spiegel, schneidet Grimassen und kommt sich unglaublich d&#228;mlich vor. Und da ist sie wieder, diese Musik. Geigen von irgendwoher. Und der Drang, die Bretter unter den F&#252;ssen zu sp&#252;ren. Das Knarren, das R&#228;uspern im Saal. Das licht, welches einen blendet und Mut macht. Das Herz, welches einem genau dann und dort sagt, dass das gut ist. Dass es das ist, was man will. Der Applaus. Dass es das ist, was man braucht. Vorhang.</p>
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		<title>lebenssekunden</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 05:42:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[sekunden. ganz kurz die zeit, die &#252;ber so viel entscheiden kann. jahre. der blick zur&#252;ck. komprimiert in einen augenblick. ein zwinkern. das leben. die geschichten, die einen faszinieren, mitrei&#223;en, inspirieren &#252;berlagert von der realit&#228;t. er war wahrscheinlich keiner, der die welt ver&#228;ndern wollte. keiner, der eine delle in das universum machen wollte. nur seinen job [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>sekunden. ganz kurz die zeit, die &#252;ber so viel entscheiden kann. jahre. der blick zur&#252;ck. komprimiert in einen augenblick. ein zwinkern. das leben. die geschichten, die einen faszinieren, mitrei&#223;en, inspirieren &#252;berlagert von der realit&#228;t. er war wahrscheinlich keiner, der die welt ver&#228;ndern wollte. keiner, der eine delle in das universum machen wollte. nur seinen job &#8211; wie jeden tag. kurz und schnell und unerwartet wie ein windhauch im nacken. vorbei. tr&#228;nen nicht nur f&#252;r diese faszinierenden und tragischen geschichten. tr&#228;nen auch f&#252;r diese anekdote des lebens. sekunden.</p>
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		<title>spielweise</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 06:24:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Feuerwerk im Kopf. Emotionen und Musik. Die kleinen M&#228;nnchen in ihren lustigen bunten M&#228;nteln. Gerade aus Spanien waren sie gekommen. Viel zu gro&#223;e Schuhe. Keine Ahnung, was die sich gedacht hatten. La Boheme sagte er ihnen noch zum Abschied. Doch sie hatten nur gelacht. Ihn ausgelacht den armen alten Mann dort hinter seinem schweren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Feuerwerk im Kopf. Emotionen und Musik. Die kleinen M&#228;nnchen in ihren lustigen bunten M&#228;nteln. Gerade aus Spanien waren sie gekommen. Viel zu gro&#223;e Schuhe. Keine Ahnung, was die sich gedacht hatten. La Boheme sagte er ihnen noch zum Abschied. Doch sie hatten nur gelacht. Ihn ausgelacht den armen alten Mann dort hinter seinem schweren eichentisch. Das schwache Licht der Schreibtischlampe warf einen erschreckenden Schatten auf sein Gesicht. Aber das hatte sie alles nicht gek&#252;mmert. La Boheme. Was wussten sie auch schon. Diese Stadt konnte ihnen nichts mehr bieten. Zu viel hatten sie sich schon mit den Kleingeistern auf der gro&#223;en langen Kopfsteinpflasterstrasse angelegt. Sie mussten weg hier. Raus aus dieser d&#252;nnen Luft. Dort hinten, das wussten sie, da war alles anders. Bunte Lichter tanzten &#252;ber ihnen. Ganz schwindlig war ihnen von alle dem. Was hatte er sich nur gedacht. Dieses fiese Gesicht. Dieses grinsen im Gesicht. La Boheme. Ja klar. Nur wieso das ganze? Leben, tanzen, spielen. Das waren sie wieder. Die Bilder im Kopf. Musik. Emotionen. Die kleinen M&#228;nnchen in ihrem lustigen bunten M&#228;nteln. Was f&#252;r ein Spiel. Schauspiel.</p>
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		<title>impro</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jul 2011 03:18:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[lange war es her, dass man da vorn auf der buehne stand. dass man das geraeusch im zuschauerraum vernahm. dass man dem applaus entgegengefiebert hat. man schaut in die gesichter der anderen, sieht die anspannung, die vorfreude, das lachen, das lampenfieber. gemeinsames scherzen, mut machen. der saal fuellt sich langsam und da ist wieder dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>lange war es her, dass man da vorn auf der buehne stand. dass man das geraeusch im zuschauerraum vernahm. dass man dem applaus entgegengefiebert hat. man schaut in die gesichter der anderen, sieht die anspannung, die vorfreude, das lachen, das lampenfieber. gemeinsames scherzen, mut machen. der saal fuellt sich langsam und da ist wieder dieses kribbeln, welches man so vermisst hat. ein seltsames, schoenes gefuehl. dann kann man endlich in das licht eintauchen. endlich kann man der energie wieder freien lauf lassen, albern sein. hellwach und doch vertraeumt. dem geraeusch vor der buehne lauschen, das lachen, das raunen. der applaus.</p>
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		<title>musik</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jul 2011 03:12:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[es ist magisch. noten fliegen durch den raum und versetzen einen in andere zeiten und orte. bilder entstehen, zerfliessen. emotionen erfassen einen und lassen nicht mehr los. eintauchen. ganz tief. lauter. mehr. ganz still sitzen, zuhoeren, dabei sein. sich davon tragen lassen und eintauchen. oh wie fantastisch, wie wundervoll. atemberaubend. einfach. schoen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>es ist magisch. noten fliegen durch den raum und versetzen einen in andere zeiten und orte. bilder entstehen, zerfliessen. emotionen erfassen einen und lassen nicht mehr los. eintauchen. ganz tief. lauter. mehr. ganz still sitzen, zuhoeren, dabei sein. sich davon tragen lassen und eintauchen. oh wie fantastisch, wie wundervoll. atemberaubend. einfach. schoen.</p>
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		<title>gershwin</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 02:16:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[diese vertraute melodien in der fremden umgebung. der schauer der einem bei jeder note ueber den ruecken laeuft. das laecheln, welches sich unweigerlich in das gesicht schleicht. entzueckung, die den ganzen koerper erfasst. bekanntes. faszinierendes. was ist es, das emotionen sichtbar, greifbar macht. dem alten meister zuzuschauen, wie seine werke neu interpretiert werden, ihn nicken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>diese vertraute melodien in der fremden umgebung. der schauer der einem bei jeder note ueber den ruecken laeuft. das laecheln, welches sich unweigerlich in das gesicht schleicht. entzueckung, die den ganzen koerper erfasst. bekanntes. faszinierendes. was ist es, das emotionen sichtbar, greifbar macht. dem alten meister zuzuschauen, wie seine werke neu interpretiert werden, ihn nicken sehen, ihn dankbar sehen. die musik greifbar. wie farben, wie wind durchziehen sie den raum. da, wieder dieser schauer. gaensehaut. und irgendwo dieser sturm und drang, der doch noch irgendwo schlummert. ein schoenes gefuehl. moege es bleiben. fuer immer. musik. emotionen.</p>
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		<title>schauspiellust</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 04:47:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[das kann doch alles nicht sein, murmelte es vor sich hin. irgendwo dahinten war es. er war sich da ganz sicher. erst gestern hatte er sich noch eine notiz auf sein nachttischchen gelegt. die musik von oben wurde jetzt auch immer lauter. was f&#252;r deppen. pit und pat hatte er vor einer woche wiedergesehen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>das kann doch alles nicht sein, murmelte es vor sich hin. irgendwo dahinten war es. er war sich da ganz sicher. erst gestern hatte er sich noch eine notiz auf sein nachttischchen gelegt. die musik von oben wurde jetzt auch immer lauter. was f&#252;r deppen. pit und pat hatte er vor einer woche wiedergesehen und war v&#246;llig hin und weg. das m&#228;ntelchen hing ganz einsam in seinem schrank und h&#228;tte es von dem ganzen mist fr&#252;her erfahren, h&#228;tte es mit sicherheit schon lange seine koffer gepackt und w&#228;re weg. leise reihen sich die noten aneinander. ganz sanft dringen sie an sein ohr. dieser leichte schauer jedesmal. nimmerland. so muss das aussehen, was jeder ganz f&#252;r sich selbst bestimmt. fast zum greifen nahe und doch so fern. die sehnsucht hat schon wieder einen streich gespielt. da, wieder dieser schauer. dieses wunderbare schwebegef&#252;hl. tr&#228;umen. fantasie. schauspiel. morgen wird er pit und pat schreiben. ganz bestimmt.</p>
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		<title>kleine dinge</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 05:33:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[das blatt, welches sich im wind wiegt. der regentropfen auf deiner nase. der sonnenstrahl, der sich im fenster bricht. das spiegelbild in der pfuetze. die berge am horizont. das kinderlachen. der brief, den man schrieb aber nie abschickte. das verblichene foto im regal. die gedanken, die kein ziel finden. das lachen aus der ferne. die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>das blatt, welches sich im wind wiegt. der regentropfen auf deiner nase. der sonnenstrahl, der sich im fenster bricht. das spiegelbild in der pfuetze. die berge am horizont. das kinderlachen. der brief, den man schrieb aber nie abschickte. das verblichene foto im regal. die gedanken, die kein ziel finden. das lachen aus der ferne. die endlosen wiesen im fruehling. die musik, die einem nicht mehr aus dem ohr will. das gemeinsame anschmiegen, waehrend draussen der sturm tobt. die blume, die allein vorm fenster steht. der anruf, der nie kommt. der tisch gedeckt, aber doch leer. der kalte wind, allein auf der strasse an einem novemberabend. sich anlachen. all das ist. leben.</p>
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		<title>herbst</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 03:03:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[der regen tropft leise von draussen an das beschlagene fenster. der wind spielt mit den ersten bl&#228;ttern auf der stra&#223;e. hastig rennt sie gegen&#252;ber zum auto. die sonne schickt ihre letzten strahlen des tages durch die wiegenden b&#228;ume. am horizont verh&#252;llt nebel die berge. mein blick geht hin&#252;ber zu dem bild auf dem schreibtisch. wie musik fliegen die gedanken, wie farben vermischen sie sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>der regen tropft leise von draussen an das beschlagene fenster. der wind spielt mit den ersten bl&#228;ttern auf der stra&#223;e. hastig rennt sie gegen&#252;ber zum auto. die sonne schickt ihre letzten strahlen des tages durch die wiegenden b&#228;ume. am horizont verh&#252;llt nebel die berge. mein blick geht hin&#252;ber zu dem bild auf dem schreibtisch. wie musik fliegen die gedanken, wie farben vermischen sie sich und lassen etwas wunderbares entstehen. der hund zieht an seiner leine, will schneller nach hause. der mann zieht den reissverschluss und den kragen h&#246;her. eine fantastische komposition entfaltet sich vor meinen augen. vergangenes schiebt sich in das bewusstsein, man will es greifen, festhalten. der letzte sommer, das vergangene jahr. der duft verwelkter blumen steigt in die nase. knisternd und flackernd erwachen die stra&#223;enlaternen zum leben. schwach erhellt ihr schein das zimmer. sitzen, f&#252;hlen, atmen, teilen. leben.</p>
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		<title>r&#252;hmann</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 17:09:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ich habe r&#252;hmann getroffen. wir sassen beim tee, haben ueber filme geschnackt, er zeigte mir seinen garten. dann hat er mich seiner frau vorgestellt. er l&#228;chelte die ganze zeit. ein schoenes h&#228;uschen hat er auch gehabt. er schw&#228;rmte viel vom fliegen. er teilte einige geheimnisse der schauspielerei. die leisen t&#246;ne! die leisen t&#246;ne, die sind wichtig. dann hat er wieder gel&#228;chelt. still. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ich habe r&#252;hmann getroffen. wir sassen beim tee, haben ueber filme geschnackt, er zeigte mir seinen garten. dann hat er mich seiner frau vorgestellt. er l&#228;chelte die ganze zeit. ein schoenes h&#228;uschen hat er auch gehabt. er schw&#228;rmte viel vom fliegen. er teilte einige geheimnisse der schauspielerei. die leisen t&#246;ne! die leisen t&#246;ne, die sind wichtig. dann hat er wieder gel&#228;chelt. still. faszinierend.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>reflexion</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 22:41:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mav</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ich hatte mich immer gefragt, wie das so ist, wenn man so einen anruf bekommt. wer, was wird man denken, wie fuehlen, wie reagieren? dann war es soweit. und es war &#8211; komisch. die vorstellung, dass der mensch jetzt nicht mehr ist, den man kannte. den man noch vor kurzem nach langer zeit wiedergesehen hat. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ich hatte mich immer gefragt, wie das so ist, wenn man so einen anruf bekommt. wer, was wird man denken, wie fuehlen, wie reagieren? dann war es soweit. und es war &#8211; komisch. die vorstellung, dass der mensch jetzt nicht mehr ist, den man kannte. den man noch vor kurzem nach langer zeit wiedergesehen hat. wohl abschied genommen hat. das gehirn sucht nach bildern, nach erlebnissen, nach erklaerungen. und man selbst sitzt einfach nur da und schweigt. laesst das um sich herum einfach alles passieren und ignoriert es. hilflosigkeit, trauer, einsicht. alles auf einmal. mach&#8217;s gut. und aerger die engel nicht so sehr.</p>
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		<title>andere sichten</title>
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		<pubDate>Thu, 08 May 2008 01:44:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Einfach mal nur mal so sich in den Wagen setzen und los fahren. Irgendwo hin. Das Land in sich aufsaugen. Die Landschaft angucken. Die Menschen. Irgendwo anhalten, &#8220;Ah&#8221; und &#8220;Oh&#8221; sagen. Die Zeit ganz langsam laufen lassen. Das hat was. Nicht auffallen und trotzdem anders sein. &#8220;Zuhause&#8221; ganz neu definieren, sich dabei gluecklich anstrahlen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="towncar-travel" src="http://mav.mbecker.net/wp-content/uploads/2008/05/towncar-travel.jpg" alt="" width="250" height="152" />Einfach mal nur mal so sich in den Wagen setzen und los fahren. Irgendwo hin. Das Land in sich aufsaugen. Die Landschaft angucken. Die Menschen. Irgendwo anhalten, &#8220;Ah&#8221; und &#8220;Oh&#8221; sagen. Die Zeit ganz langsam laufen lassen. Das hat was. Nicht auffallen und trotzdem anders sein. &#8220;Zuhause&#8221; ganz neu definieren, sich dabei gluecklich anstrahlen und zufrieden sein. Am Wasser sitzen, der Sonne beim Leuchten zusehen, das Salz riechen. Irgendwo in den Waeldern die Riesen bestaunen, sich winzig vorkommen und sich dabei an die Hand nehmen und die naechsten Schritte in dieses fantastisch Unbekannte setzen. Am Morgen die Augen oeffnen und sich freuen, auf was immer da kommt. </p>
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		<title>kreativit&#228;tsanzeige</title>
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		<pubDate>Mon, 05 May 2008 21:46:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mav</dc:creator>
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		<description><![CDATA[die kreativit&#228;t der melancholie. das ist doch mal eine ueberlegung wert. melanie sass neben mir und spickte mir diese zettelchen zu: sauber abgeheftet alles, mit post-its versehen. schoen. aber warum das alles? pitt und patt damals waren auch einfach so da. nachts irgendwann. hatten nicht angeklopft. lagen da einfach so rum. und die gedanken flossen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>die kreativit&#228;t der melancholie. das ist doch mal eine ueberlegung wert. melanie sass neben mir und spickte mir diese zettelchen zu: sauber abgeheftet alles, mit post-its versehen. schoen. aber warum das alles? pitt und patt damals waren auch einfach so da. nachts irgendwann. hatten nicht angeklopft. lagen da einfach so rum. und die gedanken flossen, flossen einfach so. all das gespinne im hirn, all die kreativitaet, die auch auf der b&#252;hne nicht wirklich kanalisiert werden konnte. wo ist die denn nu hin? hat die einfach so ihre koffer gepackt und ist weitergezogen? oder haben wir die vergessen einzupacken bei einem der umz&#252;ge? sitzt sie vermutlich noch zitternd auf dem balkon? oder auf dem sperrm&#252;ll zusammen mit all dem anderen kram, der sich im leben ansammelte. kann da mal einer nachsehen? ich ruf&#8217; heute abend mal pitt und patt an. vielleicht haben die die kreativit&#228;t auch einfach mitgenommen und sie liegen jetzt zusammen da draussen rum. weiss man ja nicht.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das Leben ist sch&#246;n</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Dec 2007 17:19:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hekate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Sonne scheint. Die V&#246;gel zwitschern. Die Blumen bl&#252;hen. Kinder spielen auf der Stra&#223;e. Die Dekoration zu Weihnachten ist an vielen H&#228;usern noch nicht abgenommen &#8230; Moment mal &#8230; Deko zu Weihnachten? Kinder spielen auf der Stra&#223;e? Blumen bl&#252;hen? Jawohl. Das Leben kann so sch&#246;n sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sonne scheint. Die V&#246;gel zwitschern. Die Blumen bl&#252;hen. Kinder spielen auf der Stra&#223;e. Die Dekoration zu Weihnachten ist an vielen H&#228;usern noch nicht abgenommen &#8230; Moment mal &#8230; Deko zu Weihnachten? Kinder spielen auf der Stra&#223;e? Blumen bl&#252;hen? Jawohl. Das Leben kann so sch&#246;n sein.</p>
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		<title>gyros in pita</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Dec 2007 22:06:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mav</dc:creator>
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		<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor &#252;ber einem Jahr war ich das letzte mal in dieser Stadt. Es ist ein fantastisch seltsames Gef&#252;hl durch diese Strassen zu laufen, die einem so vertraut sind. Und doch ist man hier nur Gast. Mit einer kindhaften Neugier sauge ich das alles in mich auf, schaue genau hin, bleibe stehen. Es ist irgendwie warm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor &#252;ber einem Jahr war ich das letzte mal in dieser Stadt. Es ist ein fantastisch seltsames Gef&#252;hl durch diese Strassen zu laufen, die einem so vertraut sind. Und doch ist man hier nur Gast. Mit einer kindhaften Neugier sauge ich das alles in mich auf, schaue genau hin, bleibe stehen. Es ist irgendwie warm und kalt zugleich, ich sp&#252;re ein L&#228;cheln auf meinem Gesicht und eine Tr&#228;ne im Augenwinkel. Ich schiebe das auf den Wind, der k&#252;hl vom Hafen her weht. Voller Erwartung schaue ich in die vielen Gesichter die mir begegnen. Irgendwie k&#246;nnte es ja sein, dass man das Gesicht kennt. Einige schauen grimmig zur&#252;ck. Um mich herum ist Weihnachten. Die Lichter leuchten, Kollegen und Freunde treffen sich auf einen Gl&#252;hwein, viele hasten an mir vorbei, wohl auf der Suche nach dem Geschenk &#8211; oder nach einfach nach irgendwas, ist halt Weihnachten. Ein Paar steht neben mir, kuschelt und teilt sich einen Gl&#252;hwein. Ich bin allein. Stehe mitten in dem Geschehen und sauge all das tief in mich hinein. Vor zwei Jahren gab es an dieser Stelle Gyros in Pita. F&#252;r zwei. Jetzt steht vor mir ein Teller Gr&#252;nkohl mit Pinkel. Ich hatte mich schon die ganze Woche darauf gefreut. Ich geniesse es dort zu stehen, geniesse es den Teller langsam zu leeren, geniesse den Anblick, der sich mir bietet, geniesse dieses seltsame Gef&#252;hl in mir. Ich nehme einen Umweg zur&#252;ck zum Hotel, will all die bekannten Pl&#228;tze sehen, die kleinen B&#252;dchen genau bestaunen, die Lichter auf mich wirken lassen. Daheim dann davon erz&#228;hlen. Frohe Weihnachten.<br class="webkit-block-placeholder" /></p>
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		<title>Outer Space Day</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Nov 2007 18:40:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hekate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Wort &#8220;Alltag&#8221; hat sogar einen Eintrag in Wikipedia. Beachtlich, nicht wahr? Routinem&#228;&#223;ige Abl&#228;ufe geben der nahen Umgebung einen famili&#228;ren Anstrich. Find ich prima und daher ist es auch einen Eintrag hier im Blog wert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wort &#8220;Alltag&#8221; hat sogar einen Eintrag in Wikipedia. Beachtlich, nicht wahr? Routinem&#228;&#223;ige Abl&#228;ufe geben der nahen Umgebung einen famili&#228;ren Anstrich. Find ich prima und daher ist es auch einen Eintrag hier im Blog wert.</p>
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		<title>es wackelt</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Oct 2007 04:01:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mav</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Interessante Erfahrungen auch abends noch: Die Bude wackelt. Aber gewaltig. Ein Beben der Staerke 5.6.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interessante Erfahrungen auch abends noch: Die Bude wackelt. Aber gewaltig. Ein <a href="http://quake.wr.usgs.gov/recenteqs/Quakes/nc40204628.html" title="Beben">Beben</a> der Staerke 5.6.</p>
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		<title>Puzzlespiel</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Oct 2007 01:59:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hekate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier &#8230; ne, da &#8230; mist, passt nicht &#8230; uffz, Ecke fertig &#8230; wo ist denn nur &#8230; wenn ich die Ecke umknicke &#8230; ne, nicht gut &#8230; nichts erzwingen &#8230; hatte ich nicht gerade &#8230; ah, warum nicht gleich so &#8230; hab ich es nicht gesagt? &#8230; w&#228;re das Leben doch so einfach und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier &#8230; ne, da &#8230; mist, passt nicht &#8230; uffz, Ecke fertig &#8230; wo ist denn nur &#8230; wenn ich die Ecke umknicke &#8230; ne, nicht gut &#8230; nichts erzwingen &#8230; hatte ich nicht gerade &#8230; ah, warum nicht gleich so &#8230; hab ich es nicht gesagt? &#8230; w&#228;re das Leben doch so einfach und klar wie ein Puzzlespiel!</p>
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		<title>fast sch&#246;n</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Sep 2007 02:51:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mav</dc:creator>
				<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Die schmutzigen H&#228;nde wischt er sich am Hemdzipfel ab, schiebt sich die Kappe in den Nacken und f&#228;hrt mit dem R&#252;cken der Hand &#252;ber die nasse Stirn. &#220;ber mir wiegt sich die Palme leicht in der morgendlichen Brise. Er nimmt den B&#252;ndel Dollarscheine, verabschiedet sich kurz und konzentriert sich auch schon wieder auf den n&#228;chsten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die schmutzigen H&#228;nde wischt er sich am Hemdzipfel ab, schiebt sich die Kappe in den Nacken und f&#228;hrt mit dem R&#252;cken der Hand &#252;ber die nasse Stirn. &#220;ber mir wiegt sich die Palme leicht in der morgendlichen Brise. Er nimmt den B&#252;ndel Dollarscheine, verabschiedet sich kurz und konzentriert sich auch schon wieder auf den n&#228;chsten Kunden der kleinen Werkstatt an der Ecke. Ich schiebe meinen Klappstuhl weiter in den Schatten, lehne mich zur&#252;ck und warte. In der Luft liegt der Duft von Meer, &#214;l, Benzin und gebratenem Huhn. Der Chinese schr&#228;g gegen&#252;ber f&#228;ngt wohl an das Mittag vorzubereiten. Ich gucke in die Luft, sehe die Bl&#228;tter im Wind schaukeln. Unverst&#228;ndliche Wortfetzen dringen von dr&#252;ben her&#252;ber. Ich bin nicht gemeint. Ich muss noch warten. Aber irgendwie ist das egal. Fast wie Urlaub. Ein bisschen. Irgendwie.</p>
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		<title>aufbruch reloaded</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Aug 2007 19:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mav</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und schon wieder packt man die ganzen Sachen zusammen, verstaut alte Erinnerungen. Schliesst die Kartons, die das Leben beinhalten. Laesst den Kram verstauen und schaut hinterher. Wehmuetig. Zuversichtlich. Hoffend. Man wuenscht sich, dass das nicht zur Routine wird. Nur noch wenige Stunden trennen einem vom Neuen. Aufregend. Ich kann das Wasser schon wieder riechen &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und schon wieder packt man die ganzen Sachen zusammen, verstaut alte Erinnerungen. Schliesst die Kartons, die das Leben beinhalten. Laesst den Kram verstauen und schaut hinterher. Wehmuetig. Zuversichtlich. Hoffend. Man wuenscht sich, dass das nicht zur Routine wird. Nur noch wenige Stunden trennen einem vom Neuen. Aufregend. Ich kann das Wasser schon wieder riechen &#8230;</p>
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